Otra reseña de Rex en Alemania

Rezension

José Manuel Prieto
Rex

Ein russisches Ehepaar in Marbella will seinen Sohn nicht in die Schule schicken und engagiert deshalb einen Hauslehrer – den Kubaner J., der jahrelang in Russland gelebt hat. Was Nelly und Wassili nicht wissen: J. hat nicht vor, dem Nintendo-Junkie Petja irgendwelchen Lehrstoff beizubringen, sondern er liest ihm einfach aus Prousts “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit” vor. Was J. hingegen nicht weiß: Nelly und Wassili haben mit unechten Diamanten gehandelt und sind jetzt abgetaucht, nachdem sie aufgeflogen sind. In einer Luxusvilla verschanzt, wartet das Paar auf die geprellten Geschäftspartner. Was vordergründig wie ein spannender Thriller klingt, ist in Wirklichkeit ein Spiel mit Literatur. Wer “Rex” wirklich genießen möchte, sollte Proust zumindest mal angelesen haben, und auch Dostojewski-Kenntnisse könnten nicht schaden. Der Kubaner José Manuel Prieto beweist nicht nur mit diesem Ansatz absoluten Mut zur Nische. Auch sein Schreibstil widersetzt sich jeglichem Mainstream – er hat eben doch sehr auf Proust geschaut. (jw)

http://www.kulturnews.de/knde/index.php?topic=buecher&id=3010&title=Rex&artist=Jos%26eacute%3B+Manuel+Prieto

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